Arzt für kardiometabolische Prävention. Ausgebildet in der Kardiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, wissenschaftlich zu Hause in der biomarkerbasierten Risikostratifizierung — und überzeugt davon, dass die entscheidenden Jahre vor der Erkrankung liegen.
„Die meisten Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen über Jahrzehnte — und sie kündigen sich an, lange bevor Beschwerden auftreten. Diese Zeit will ich nutzen.“
Seit 2015 bin ich am Universitätsklinikum Heidelberg — zunächst im Studium, anschließend als Assistenzarzt in der Kardiologie — Menschen begegnet, deren Herzerkrankung sich bereits manifestiert hatte: auf der Intensivstation, in der Chest-Pain-Unit, bei Patientinnen und Patienten mit Kunstherz oder nach Transplantation. Was mich dabei am meisten beschäftigt hat, war nicht der akute Verlauf — sondern die Vorgeschichte. Erhöhte Werte, die über Jahre bekannt waren. Ein Risikoprofil, das niemand systematisch zusammengeführt hatte. Zeit, die zur Verfügung gestanden hätte.
Parallel dazu untersuche ich seit 2018 in der kardioonkologischen Arbeitsgruppe (AG Lehmann), wie sich kardiovaskuläres Risiko messbar machen lässt, bevor es klinisch sichtbar wird — anhand von Biomarkern wie dem hochsensitiven Troponin. Aus dieser Kombination ist meine fachliche Überzeugung entstanden: Risiko lässt sich früh erkennen, differenziert einordnen und gezielt behandeln — wenn man die Zeit dafür hat und die Befunde in ihrer Gesamtheit betrachtet.
Genau dafür ist diese Praxis entstanden. Für eine strukturierte, individuell indizierte Abklärung kardiometabolischer Risiken — in einem Rahmen, der ein ausführliches Gespräch, eine sorgfältige Diagnostik und eine verständliche Einordnung der Ergebnisse zulässt.
Eine belastbare Risikoeinschätzung braucht Anamnese, Befunde und Gespräch — nicht sieben Minuten.
Sie sollen nach dem Termin wissen, was Ihre Werte bedeuten und woran sich ein Verlauf messen lässt.
Untersucht wird, was in Ihrer Situation medizinisch begründet ist — kein Standardprogramm.
Prävention wirkt über die Zeit. Deshalb ist die Wiedervorstellung Teil des Konzepts, nicht die Ausnahme.
Seit 2018 forsche ich in der kardioonkologischen Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Lorenz Lehmann zur biomarkerbasierten kardiovaskulären Risikostratifizierung. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Aussagekraft kardiale Biomarker — allen voran das hochsensitive Troponin T — für die Prognose von Menschen haben, bei denen noch keine kardiale Symptomatik besteht. Die Arbeiten sind im Rahmen des Heidelberg Cardio-Oncology Registry (HEartCORE) entstanden und in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht.
Seit 2020 bin ich zudem als Studienarzt im KKS-Netzwerk tätig. Darüber hinaus arbeite ich in einem internationalen Forschungsprojekt mit der Lithuanian University of Health Sciences in Kaunas zusammen.
Young Investigator Award der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie — Jahrestagung 2020, Berlin.
risk-strat.de — von mir entwickeltes, frei zugängliches Online-Werkzeug zur kardiovaskulären Risikostratifikation onkologischer Patientinnen und Patienten. risk-strat.de
Eine vollständige Übersicht der von mir verfassten und mitverfassten wissenschaftlichen Arbeiten.
Aufgewachsen im Saarland, ärztlich geprägt in Heidelberg, seit 2025 mit meiner Familie am Bodensee zu Hause.
Neben der Medizin beschäftigt mich seit Langem die Frage, wie sich medizinische Daten so aufbereiten lassen, dass sie im Gespräch tatsächlich weiterhelfen. Aus dieser Neigung sind das Risikorechner-Werkzeug risk-strat.de und mehrere Auswertungsinstrumente für unsere Forschungsarbeit entstanden.
Der erste Schritt ist ein ausführliches Gespräch — über Ihre Vorgeschichte, Ihre bisherigen Befunde und die Frage, welche Diagnostik in Ihrer Situation sinnvoll ist.
Termin anfragenDie Angaben auf dieser Seite dienen der Information über Werdegang und fachliche Ausrichtung des Praxisinhabers. Sie stellen keine individuelle medizinische Beratung dar und begründen keine Zusage eines bestimmten Behandlungserfolgs. Art und Umfang jeder ärztlichen Leistung richten sich nach der individuellen medizinischen Indikation; die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).